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Anschauungen ohne Begriffe sind blind.
Begriffe ohne Anschauungen sind leer.

Kant, Kritik der reinen Vernunft

Seit Beginn des letzten Jahrhunderts steigt der Wissenszuwachs in der Biologie exponentiell. Biologiebücher für die Sek II mit einem Umfang von nahezu 600 Seiten sind die Regel, nicht die Ausnahme. Additiv wird in ihnen ein Sachverhalt nach dem anderen abgehandelt. Eine Erklärung, nach welchen Kriterien diese Sachverhalte ausgewählt werden, fehlt. Ist das ein sinnvolles Bildungskonzept für junge Menschen? Ist das sinnvoller Fachunterricht?

Das sichere Beherrschen von Problemlösestrategien ist eine zentrale Kompetenz im beruflichen wie im privaten Bereich. Junge Menschen müssen deshalb lernen, sich auch fachlichen Problemen zu stellen, diese zielorientiert zu bearbeiten und zu lösen. Dazu gehören neben Sachkompetenz auch Strategien. Diese Strategien lassen sich nur an konkreten Problemen mit geeigneten Unterrichtsmaterialien trainieren. Theoretische Betrachtungen über das Lösen von Problemen helfen in jugendlichem Alter nicht wirklich weiter. Das Kriterium für die Auswahl von Sachverhalten ist die Frage: Welche Sachverhalte sind für das Lösen dieses Problems notwendig? Sachverhalte stehen bei diesem Ansatz im Dienst der Problemlösung, sie sind ihr nachgeordnet.

Unterricht findet im Rahmen bildungspolitischer Vorgaben statt. Wie findet man unter diesen Vorgaben für Schüler*innen geeignete Probleme. Sie müssen einerseits in ihrer/unserer Lebenswelt relevant sein oder werden können, andererseits die Kernlehrpläne abdecken. Die Basis der curricularen Vorgaben bilden der Kernlehrplan des Landes NRW für Biologe sowie die Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz. Jedes Modul trainiert die inhaltlichen und methodischen Grundzüge eines curricularen Schwerpunktes.

Sie sind in ihrer Gesamtheit auf die Vermittlung grundlegender und sukzessive aufeinander aufbauender naturwissenschaftlicher Kompetenzen ausgerichtet (Scientific Literacy). Dazu gehören neben der Förderung des Erwerbs von Problemlösungsstrategien bei Schüler*innen die Befähigung zur eigenen, methodengeleiteten Erkenntnisgewinnung, der kompetente Umgang mit Ergebnissen aus naturwissenschaftlicher Forschung sowie die Förderung von Denkfertigkeiten wie Klassifizieren, Ordnen, Ableiten, Schlussfolgern, Planen, Entscheiden, sachliches Begründen und Bewerten sowie das vernetzte Denken. Das didaktische Rahmenkonzept lässt sich unter den Schlagworten problemorientierter, materialgebundener, binnendifferenzierender Arbeitsunterricht zusammenfassen.

Die Unterrichtsmaterialien gehen von der Annahme aus, dass Selbsttätigkeit von Schüler*innen eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen dieser Art von Unterricht darstellt. Sie sind bewusst schwarz-weiß gestaltet. Farben werden eingesetzt, wenn der Einsatz didaktisch und lernpsychologisch sinnvoll ist; z.B. Ausmalen von komplexen Strukturen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen oder wenn Texte unter vorgegebenen Fragestellungen erschlossen werden sollen, die so durch intensive Auseinandersetzung kennengelernt werden können. Viele Aufgaben trainieren regelmäßig Lesekompetenz (Reading Literacy). Lesen ist die „Schlüsselqualifikation für jede Art des Wissenserwerbs“, insbesondere in der Mediengesellschaft.

“Sparen Sie wertvolle Zeit bei der Unterrichtsvorbereitung”

ÜBER UNS

Das Science-Live-Learning Team stellt sich vor…

Annette Bökehof-Reckelkamm

Jahrgang 1954

Studium der Fächer Biologie, Chemie und Erdkunde an der Westfälischen Wilhelmsuniversität, Münster

Lehrkraft an einem Gymnasium

Freie Mitarbeit beim Schulbuchverlag Schroedel/Westermann

Gründung des Schülerlabors science-live-lemgo in Lemgo, 2006

Laborleitung des Schülerlabors science-live-lemgo in Lemgo von 2006 bis 2020

Beauftragte für Biologische Sicherheit (BBS)

Diverse Veröffentlichungen in fachdidaktischen Zeitschriften

Stefan Erdelt

Jahrgang 1983

Ausbildung zum  MTLA

Mitarbeit im Schülerlabor science-live-lemgo in Lemgo seit 2006

Studium der Molekularen Medizin (Master of Science) an der Georg-August-Universität, Göttingen

Wissenschaftliche Projektarbeit in nationalen und internationalen Institutionen im Bereich der molekularen Infektionsbiologie & Onkologie.

Seit 2017 Laborleiter am Pharmastandort in Marburg

Gisela Telgmann

Jahrgang 1954

Studium der Fächer Biologie und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelmsuniversität, Münster

Lehrkraft an einem Gymnasium

Freie Mitarbeit beim Schulbuchverlag Schroedel/Westermann

Gründung des Schülerlabors science-live-lemgo in Lemgo, 2006

Laborleitung des Schülerlabors science-live-lemgo in Lemgo von 2006 bis 2020

Beauftragte für Biologische Sicherheit (BBS)

Diverse Veröffentlichungen in fachdidaktischen Zeitschriften

“Mit unserem Operatorentraining können Aufgaben Schritt für Schritt erfolgreich gelöst werden!”